Das Fach
Seit dem Wintersemester 2018/19 wird der Master-Studiengang Komparatistik in Zusammenarbeit mit zehn Fächern der philosophischen Fakultät angeboten. Diese Vernetzung unterschiedlicher Philologien und ihrer Nachbarfächer prägt das Verständnis von Komparatistik als einem Fach, das Literatur, Medien und Kulturen über Sprach-, Länder- und Fachgrenzen hinweg miteinander in Beziehung setzt. Statt starrer, hierarchischer Vergleichsmuster stehen vielfältige Verbindungen, Perspektivwechsel und transnationale Austauschprozesse im Mittelpunkt. Der Studiengang ermutigt dazu, unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze kennenzulernen, etablierte Sichtweisen kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven auf Literatur, Kultur und Gesellschaft zu entwickeln. Dafür wird auch das vielfältige universitäre und außeruniversitäre Veranstaltungsangebot der Kulturstadt Köln in den Studiengang einbezogen.
Die außergewöhnliche Fächer- und Sprachenvielfalt der Philosophischen Fakultät ermöglicht es Ihnen, unterschiedliche philologische Traditionen zu verbinden und aus einem breiten Spektrum von Sprachen, Literaturen und Kulturen zu wählen. Das Studienangebot verbindet diese fachliche Vielfalt mit einer theoriegeleiteten Reflexion literarischer Texte und ihrer transnationalen Vernetzungsprozesse.
Der Masterstudiengang kombiniert in den Schwerpunktmodulen Studien zu zentralen komparatistischen Konzepten wie Literaturtheorie, Weltliteratur und Medialität mit einem bewussten Schwerpunkt auf der philologischen Praxis jenseits disziplinärer Grenzen. Während die Aufbaumodule auf den Erwerb und die Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen zielen, bieten die Ergänzungsmodule Einblicke in die berufliche Praxis – etwa durch die Beteiligung an Konferenzen und Kulturveranstaltungen sowie die Vermittlung von Praktika – oder die Möglichkeit zur zusätzlichen Vertiefung von Sprachkenntnissen oder digitalen Kompetenzen.
Kennzeichnend für den Studiengang sind ein besonders gutes Betreuungsverhältnis, ein interdisziplinäres Studienangebot sowie die enge Verzahnung von Theorie und Praxis durch die Einbindung zahlreicher kultureller und berufsorientierter Lehr- und Veranstaltungsformate.