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Prof. Dr. Joachim Harst

Juniorprofessur Komparatistik

 

Postanschrift:
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Besucheranschrift:
Innere Kanalstraße 15 (Triforum)
1. Etage, Raum 1.17
50823 Köln

Tel.: 0221-470-76728
E-Mail: jharst(at)uni-koeln.de

Sprechzeiten:

Dienstags, 18h, nach Anmeldung per Email 

 

Zur Professur

Der Juniorprofessor für Komparatistik leitet mit seinem Team den Master-Studiengang Komparatistik, der neun Fächer der Philosophischen Fakultät und ihre Fremdsprachenangebote integriert. Darüber hinaus vertritt er die Vergleichende Literaturwissenschaft im Fächerverbund der Universität zu Köln.

 

Zur Person

Joachim Harst hat seit Oktober 2018 die Juniorprofessur Komparatistik an der UzK inne. Nach einem Studium von NdL, Philosophie und Geschichte in Tübingen und Aix-en-Provence (abgeschlossen 2006 mit der Magisterarbeit Textspalten. Fetischismus als literarische Strategie) arbeitete er an der Yale University bei Prof. Rüdiger Campe an dem Dissertationsprojekt Heilstheater mit Schwerpunkt auf dem problematischen Verhältnis von Theater und Theologie in Texten von Kleist und Gryphius (abgeschlossen 2010). Von 2010 bis 2018 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Christian Moser (Universität Bonn, Institut für Germanistik, Abteilung Komparatistik). Währenddessen war er Redakteur der Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK, 2008-2017) sowie des Jahrbuchs Komparatistik (hrsg. vom Vorstand der DGAVL, 2011-2017). Seit 2011 ist Joachim Harst Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. 2021 erschien seine Habilitationsschrift »Universalgeschichte des Ehebruchs.« Verbindlichkeit zwischen Recht, Religion und Literatur (Wallstein).

 

Aktuelle Publikationen

  • »Machine Analysis. Westworld and the Media History of Psychoanalysis«, in: Therapie der Dinge? Materialität der Psychoanalyse in Literatur und den bildenden Künsten, hg. von Martin Bartelmus und Friederike Danebrock, Bielefeld: transcript (Band in Vorbereitung, erscheint 2022).
  • »Passion und Institutionalisierung: Zur Vorgeschichte der Liebesehe (Heloisa und Abälard)«, in: Brüchige Ehen. Alternative Konzeptualisierungen partnerschaftlicher Sozialität in der Romania um 1900, hg. von Teresa Hiergeist und Christina Wieder, Bielefeld: transcript (Band in Vorbereitung, erscheint 2022).
  • »Der Roman im Verfahren. Juristische und literaturwissenschaftliche Lektüren von Madame Bovary.« In: Zum Verhältnis der Hermeneutiken von Recht und Literatur, hg. von Thomas Gutmann, Gideon Stiening und Martina Wagner-Egelhaaf, Stuttgart: Metzler (Text liegt vor, Band in Vorbereitung, voraussichtlich 2022).
  • »›Ein Argument, aus Gegensätzen geknüpft‹: Topoi der Ambivalenz in Psychoanalyse und Dekonstruktion«, in:  Topik der Theorie – nach der Theorie, hg. von Michael Eggers und Adrian Robanus, Stuttgart: Metzler (Text in Begutachtung, Band in Vorbereitung, voraussichtlich 2022).
  • »Verblendung oder Erleuchtung? Lesen bei Cervantes und Coetzee«, in: Alles Verblendung?! 18. Tagung der DGAVL, hg. von Martin Sexl, Sebastian Donat u.a., Bielefeld: Aisthesis 2022, 75-86.
  • »Verbriefte Ehe. Heloisa, Abaelard und Ovids Heroiden im 18. Jahrhundert«, in: Daphnis 51.2/3 (2022) Schwerpunktheft Briefpublizistik der Frühen Neuzeit, hg. von Christian Meierhofer und Björn Spiekermann, 522-547.
  • »Freuds Fälle. Das ›Reale‹ zwischen Anekdote und Fallgeschichte«, in: Das Anekdotische. Interdisziplinäre Perspektiven auf Geschichte und Poetik einer kleinen Form, hg. von Christian Moser und Reinhold Möller, Berlin/New York: de Gruyter 2022, 301-324.
  • zus. m. Gregor Albers und Katharina Kaesling: »Fesseln der Begierde: Zwei Versprechen zur Einleitung«, in: Wortgebunden. Verbindlichkeit von Versprechen in Recht und Literatur, hg. von Gregor Albers, Joachim Harst und Katharina Kaesling. Frankfurt a.M.: Klostermann, 2021, 7-25.
  • »Universalgeschichte des Ehebruchs.« Verbindlichkeit zwischen Recht, Religion und Literatur. Göttingen: Wallstein, 2021 (Leseprobe, Volltext aus dem UKLAN).
  • Wortgebunden. Verbindlichkeit von Versprechen in Recht und Literatur. Hg. zus. mit Gregor Albers und Katharina Kaesling. Frankfurt a.M.: Klostermann, 2021. (Leseprobe, Volltext aus dem UKLAN)
  • »Höfische Verbindlichkeit: Ehe, Liebe und Versprechen«, in: Wortgebunden. Verbindlichkeit von Versprechen in Recht und Literatur, hrsg. von Gregor Albers, Joachim Harst, und Katharina Kaesling, Frankfurt a.M.: Klostermann, 2021, 213-236 (Volltext aus dem UKLAN).
  • »›Shipwreck in the Heart of the City.‹ Robinson Crusoe in Auster’s Early Prose«, in: Komparatistik Online 2020, 47-69. (online)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Verbindlichkeit in Recht, Religion und Literatur (insbesondere Sprechakte wie Eid, Fluch, Gelöbnis, Versprechen; Pakt, Vertrag, Bund; Verhältnis von Bundschluss und Bundbruch)
  • Begriff und Praxis der Philologie
  • Poetik und Rhetorik der Tragödie (von der griechischen und lateinischen Tragödie bis zum barocken Trauerspiel und der klassizistischen Tragödie der frühen Neuzeit)

 

Aktuelle Lehrveranstaltungen 

  • Vorlesung: Einführung in die Komparatistik I
  • Seminar: Geschichte, Theorie und Praxis der Komparatistik
  • Kolloquium: Literatur- und sprachwissenschaftliche Abschlussarbeiten (mit Prof. Dr. Anna Bonifazi)

 

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